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Liebe hinterlässt immer Spuren...

 

Eine berührende Geschichte von Heidrun Siebenhofer

 

Prof. Ingo Deutschmann war ein verschlossener, fast schon eigenbrötlerisch zu nennender Mann von neunundfünfzig Jahren. Seit seine Frau vor drei Jahren nach fast dreißigjähriger Ehe unerwartet verstorben war, fand er sich mit dem Leben nicht mehr zurecht. Ihm fehlte ihre liebevolle Fürsorge, die unaufdringlich stille Art, ihm sein Leben so angenehm wie möglich zu machen.

Dabei hatte nichts darauf hingedeutet, dass seine Hilde an einem Herzleiden laborierte. Oder hatte sie doch gespürt, dass etwas mit ihrem Herz nicht in Ordnung war und es ihm verschwiegen? Ingo Deutschmann würde auf diese Frage keine Antwort mehr bekommen.

Freunde und Bekannte boten ihm nach Hildes Tod ihre Hilfe an, doch in seinem Schmerz lehnte er alle Angebote fast unhöflich grob ab. Eine Aura von Verschlossenheit und Distanz umgab ihn seither wie eine weithin sichtbare Mauer. Mit der Zeit nahm niemand mehr Anteil an seinem Leben.

 

Ingo Deutschmanns Lebensrhythmus blieb gleichbleibend monoton. Aufstehen, anziehen, Frühstücken, mit der Straßenbahn zur Arbeit fahren und bis siebzehn Uhr in seinem Büro arbeiten. Im Anschluss daran der Gang zum Friedhof, um an Hildes Grab stumme Zwiesprache mit ihr zu halten. Dort erzählte er ihr von seinem Tagesablauf und was es Neues gab, das er aus der Zeitung erfahren hatte. Nie kam ein Wort der Klage über seine Lippen, nie ein Vorwurf, warum sie und nicht er. Mit jedem Mal fühlte er sich wieder gestärkt, wenn er sich auf den Heimweg machte. So, als ob ihre weiche Energie um ihn sei und ihn nachhause begleiten würde.

 

Der Tag vor Heiligabend begann für Prof. Deutschmann wie alle anderen Tage zuvor, seit er allein lebte. Wie jeden Tag war er ins Büro gefahren und hatte um siebzehn Uhr seinen Schreibtisch aufgeräumt. Die Unterlagen wurden wieder alphabetisch geordnet und in der Schreibtischlade angelegt. Er verstaute wie üblich die mitgebrachte Thermoskanne mit dem Rest Schwarztee in seine Aktentasche und machte sich auf den Weg zum Friedhof.

 

„Morgen ist Weihnachten, Hildchen", sagte Ingo Deutschmann. Mit klammen Fingern befreite er die Laterne vom Schnee und zündete etwas umständlich das Grablicht an. Dann stellte er das mit einer großen Kerze geschmückte Blumengesteck pedantisch in die Mitte und zündete die Kerze an.

„ Ich mag gar nicht nach Hause gehen, meine Liebe, es ist so leer in der Wohnung, seit du nicht mehr da bist. Ich darf gar nicht daran denken, was für ein Tag morgen ist..."

 

Fest zog er den Schal um seinen Hals. Niemand sollte sehen, wie viel Mühe es ihn kostete, seine Gefühle nicht zur Schau zu stellen. „Heute werde ich mich mit meinem neuen Buch über Schachvariationen beschäftigen, Hildchen. Ich habe es gerade in der Buchhandlung gekauft."

Fast verschämt fügte er beim Weggehen hinzu: „Unsere wunderbaren Schachabende gehen mir so ab, meine Liebe."

Als er wieder ging, sah man seinen hängenden Schultern die Last an, die das Leben ihm durch diesen Verlust aufgebürdet hatte.

Im Anschluss daran hatte er in der Straßenbahn eine schicksalhafte Begegnung, die seine lang verstummte Seele zum Klingen brachte.

 

Beim Hinsetzen öffnete sich auf unerklärliche Weise der Verschluss seiner Aktentasche, das Buch fiel heraus und einem anderen Fahrgast direkt vor die Füße. Dieser bückte sich, hob es auf und wollte es schon mit einer kurzen Bemerkung an ihn zurückgeben, als er den Titel las.

„Oh", rief er erstaunt. „Das Buch kenne ich ja noch gar nicht. Und ich besitze umfangreiche Publikationen über alles, was mit Schach zusammenhängt."

Prof. Deutschmann, dem die Sache mehr als peinlich war, antwortete in seiner üblichen Art kurzangebunden: „Ich habe es selbst gerade erst gekauft."

„Sie spielen wohl leidenschaftlich Schach. Weshalb sollten Sie auch sonst...?"

„Ja!"

Der Fahrgast ließ sich von seiner distanzierten Art nicht abschrecken, und fragte interessiert: „Spielen Sie in einem Klub?"

„Nein!" Dann, als ob ihn seine schroffe Art erst jetzt zu Bewusstsein kommen würde, fügte er freundlicher hinzu: „Ich habe früher immer mit meiner Frau Schach gespielt. Aber seit sie tot ist..."

„Das tut mir Leid!" meinte der andere, drehte sich vollends zu Ingo Deutschmann, um ihm direkt in die Augen sehen zu können, und streckte ihm freundlich die Hand entgegen: „Gestatten Sie, Hofbauer mein Name. Horst Hofbauer."

Ingo Deutschmann reichte ihm ebenfalls die Hand und murmelte mechanisch: „Angenehm, Deutschmann."

 

Hofbauer schien die kurz angebundene Art seines Sitznachbarn nicht zur Kenntnis zu nehmen. Im Gegensatz zum Professor, schien ihn eine Aura der Freundlichkeit zu umgeben. Deutschmann wusste nicht wie ihm geschah, als er sich „ja" sagen hörte. Hatte Hofbauer ihn gerade gefragt, ob sie zusammen Schach spielen könnten oder spielte ihm sein Unterbewusstsein einen Streich? Nein! Er hatte doch tatsächlich gerade zugestimmt, mit einem völlig Fremden Schach zu spielen.

 

Während Hofbauer seiner großen Freude darüber Ausdruck gab, da sein langjähriger Spielpartner mit seiner Frau in wärmere Gefilde gezogen war, betrachtete Deutschmann ihn unauffällig. Hofbauer war ungefähr in seinem Alter und machte einen gepflegten und offenen Eindruck. Die Augen hinter seiner randlosen Brille schauten erwartungsvoll sein Gegenüber an. Deutschmann schrak auf. „Entschuldigen Sie, ich habe nicht zugehört. Was sagten Sie gerade?"

„Ich habe mich mit Ewald, meinem früheren Partner, jeden zweiten Tag um achtzehn Uhr im Cafe Engel getroffen. Dort haben wir meistens bis einundzwanzig Uhr gespielt und ein bisschen philosophiert, ehe wir wieder nach Hause gegangen sind. Würde Ihnen das auch passen, oder schlagen Sie etwas anders vor?"

Deutschmann nickte. „Das passt vorzüglich. Ich freue mich darauf."

 

Wie gute alte Bekannte verabschiedeten sie sich, als Hofbauer zwei Stationen vor ihm die Straßenbahn verließ. Deutschmann grübelte den ganzen Heimweg über das Erlebte nach, auch noch, als er schon zu Bett ging. Er nahm Hildes Bild in seine Hände und schaute mit brennenden Augen darauf. Eine Welle plötzlicher Erkenntnis durchzog seinen Körper, berührte mit feiner Wärme sein Herz und ließ seine Vermutung zur Wahrheit werden.

 

„Das Buch... der Verschluss...Hildchen, das war dein Werk, habe ich Recht? Konntest meinem Elend wohl nicht länger zuschauen?"

 

Ich wünsche Ihnen harmonische Weihnachten

 

Heidrun Siebenhofer

 

 

 

 

 

Der leuchtende Stern

 

Eine Weihnachtsgeschichte von Heidrun Siebenhofer

 

Ein etwa 13-14 Jahre alter Junge saß allein und sehr verzweifelt auf einer Parkbank und hing seinen traurigen Gedanken nach. Niemand schien von ihm Notiz zu nehmen. Er strahlte zuviel Einsamkeit in der vorweihnachtlich hektischen Zeit aus.

 

Plötzlich setzte sich eine Frau zu ihm hin. Sie spürte seine Stimmung und fragte: „Warum bist du so traurig?"

Der Junge wollte eigentlich mit niemandem sprechen, aber irgendetwas an der Frau flößte ihm Vertrauen ein und er begann zu erzählen.

„Ach, wissen Sie", sagte er, „Ich habe keine Freude am Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll. "

„Was glaubst du denn, warum das so ist? "

„Na warum wohl", wiederholte der Bub aggressiver, als er wollte. „Meine Eltern haben keine Zeit für mich, manchmal schreien sie mich an, wenn die Noten in der Schule nicht gut genug sind und überhaupt ist das ganze Leben ein Scheiß! Am besten wäre es, wenn es mich gar nicht mehr gäbe. Würde sowieso keinem auffallen. "

 

Die Frau neben ihm schien von seinen Worten unberührt zu sein. Sie fragte: „Nun ich denke, was dir fehlt sind nicht nur mangelnde Anerkennung, sondern auch die Bereitschaft umzudenken. Weißt du, Junge, Glück ist etwas, was man in Erwartung wählt. Ob deine Lehrer, Freunde und Eltern dich anerkennen, hängt nicht von guten Noten oder materiellen Zuwendungen ab - vielmehr von der Art, wie du Glück sehen willst. "

„Wie will ich es denn sehen?"

„ Du willst in allem nur das Negative sehen, Junge. Das strahlst du auf deine Umgebung aus, und genau dies kommt wieder zu dir zurück. Das nennt man das Gesetz der Anziehung. Du musst umdenken, Junge!

„So, und wie soll ich das machen, können Sie mir das verraten?"

 

Die Frau neben ihm lächelte. „Das ist ganz einfach, Junge. Entscheide, dass du das Leben und die Menschen magst. Es ist eine Entscheidung, der du dich jeden Tag neu besinnen kannst. Denn du kannst wählen. Du kannst entscheiden, ob du dem Tag mit Freude und Zuversicht entgegensehen willst, oder ob alles düster und trostlos sein soll. "

Der Junge schwieg und dachte über das Gehörte nach. Die Frau sah, wie es in ihm arbeitete und sie ließ ihm Zeit.

„Und wenn ich das mache, was ist dann?"

 

Die Frau legte ihm die Hand auf die Schulter, die sich warm und sehr kraftvoll anfühlte. Sie sagte: „Dann wirst du überrascht sein, wie deine Umgebung darauf reagieren wird. Du wirst Anerkennung bekommen und Liebe. Eben das, was du aussendest. Weißt du, Junge, das Leben, das vor dir liegt, ist dein eigenes Universum, das du entweder mit Liebe oder mit Angst füllen kannst. Es liegt allein an dir, ob darin deine schönen Momente und Erinnerungen oder dein Selbstmitleid gespeichert werden. Wenn du dann einmal alt bist, kannst du aus deinem Universum das Glück und jenes Licht schöpfen, welches du entlang deines Lebensweges dort deponiert hast. "

 

Daraufhin drückte die Frau dem Jungen etwas in die Hand. Es dauerte eine Weile, ehe er bereit war, nachzusehen. Er öffnete seine Hand und sah darin einen goldenen Stern liegen, auf dem mit leuchtenden Buchstaben stand:

Suche nicht nach Licht. Leuchte selbst! "

 

Der Junge drehte sich zu der Frau hin, um sich zu bedanken, doch der Platz an seiner Seite war leer - bis auf eine weiße Feder, die wohl ein Engel dort zurückgelassen hatte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Und gäbe es die Liebe nicht …

 

Ein ereignisreiches Jahr geht dem Ende entgegen und behagliche Winterabende erwarten uns, um Zeit für Rückschau und Muße für unsere innere Balance zu finden. Wir lieben den Lichterglanz dieser Zeit, den Duft von Weihnachtskeksen und frischem Tannengrün.

Dies ist auch die Zeit, wo wir vermehrt daran denken, wie dankbar wir sein dürfen, in diesem Land zu leben, wo wir unsere Persönlichkeit frei entfalten können und wo auch jene, denen es nicht so gut geht, vom Sozialstaat aufgefangen werden.

Das Wissen, von einer göttlichen Kraft getragen zu sein, lässt uns besonders zur Weihnachtszeit das Empfinden von tiefem Vertrauen und Sinnhaftigkeit in allem spüren. Diese Führung lässt uns erfüllt von tiefer Zuversicht sein und motiviert uns, Stille zuzulassen und Werten wie Dankbarkeit und Respekt gegenüber allem was ist, Vorrang einzuräumen. Es geht in dieser Zeit mehr denn je darum eine Kraft zu entwickeln, die einem inneren Frieden und Vertrauen ermöglicht, in der man in seiner Liebe wachsen kann.

 

Wenn uns in diesen Zeiten eine immer tiefere Sehnsucht nach einem Leben in Frieden erfasst und wir die leise Hoffnung haben, das Leben da draußen könnte friedlicher, liebevoller und harmonischer verlaufen, dann müssen wir den Schritt in unser Inneres machen. Denn ein Frieden, wie wir ihn uns für alle Menschen wünschen, muss zuerst in uns selbst spürbar sein.

Versuchen wir die gewohnte Erwartung loszulassen, dass wir nur von äußeren Umständen abhängig sind und dass sich im Außen - bei den anderen - etwas ändern muss. Hören wir auf die Stimme unsers Herzens die uns aufzeigt, wie wir unseren eigenen Weihnachtsfrieden finden können.

 

Der Jahreswechsel ist eine gute Zeit, um Auf - und Umzuräumen und bei Bedarf auch Auszumisten. Es geht in dieser Zeit auch mehr darum, uns einen gemütlichen Ort zu schaffen, um uns während der kälteren Tage wieder vermehrt in unseren Innenräumen aufzuhalten. Spüren wir drinnen das Feuer der Liebe, wo sind wir mehr zuhause, im Innen oder im Außen?

Können wir dankbar sein und wertschätzen was uns dieses Jahr - auch wenn es vielleicht große und gravierende Herausforderungen waren - an Erfahrungen für Leib und Seele gebracht hat?

 

Nehmen wir den Ballast der auf uns einstürmenden allgemeinen Negativität nicht mit in das neue Jahr. Mögen wir uns stattdessen in unserer herzlicher Verbundenheit Zeit für uns selbst und für unsere Liebsten nehmen. Mögen wir uns ein Beispiel an der winterlichen Natur nehmen und am Vergehen des alten Jahres das Loslassen und Seinlassen lernen, um Neues zulassen zu können.

Zugegeben, die Schatten sind dieses Jahr nicht weniger geworden. Und doch, es kann noch so dunkel sein, sobald nur einer das Licht anzündet, und sei es auch nur ein kleines Flämmchen, verschwinden alle Schatten. Nützen wir die Chance, die die Weihnachtszeit uns bietet, und entzünden wir das Licht der Liebe. Damit es sich verbreiten kann wie die Samen des Löwenzahns.

Ziehen wir Spuren der Liebe im positiven Sinne, um aufzuzeigen, dass wir der Welt viel mehr zu geben imstande ist, als wir glauben. Denn sie erinnert uns an die Erkenntnis des Herzens:

 

Und gäbe es die Liebe nicht, wie arm wäre unser Leben!"

 

Ich wünsche Ihnen ein lichtvolles Weihnachtsfest und ein von Engeln geführtes Jahr 2019!

Heidrun Siebenhofer

 

 

 

 


 

 

Zeit der Engel

 

Langsam neigt sich das Jahr dem Ende entgegen und vielen von uns kommt es vor, als wäre die Zeit wie im Flug vergangen. Die Abende werden länger und die Zeit der Besinnung fordert Raum, um zur inneren Balance zu finden. Es ist dies die Hochsaison für Engel, die in Schaufenstern, auf Prospekten und als Geschäftsdekoration über unseren Köpfen hängend, zu finden sind. Es ist auch die Erkenntnis, dass die Welt auf einen neuen Messias wartet. Auf eine Lichtgestalt, die, dank ihrer Strahlkraft die Gabe hat, die dunklen Winkel unserer Welt mit ihrem Licht zu erleuchten.

 

Der Zeit im Advent kommt gerade heutzutage eine besondere Aufgabe zu: Sie soll Hoffnung schenken denen, die von schmerzvollen Erfahrungen heimgesucht werden; Sie soll in anderen den Glauben an das Schöne und Gute stärken, damit die Kälte, die aus den Nachrichten auf uns niederprasselt, uns nicht entmutigt. Christus‘ Mission war es, der Welt zu zeigen, dass der Messias in jedem Menschen wohnt. Sind das nur leere Worte oder finden sie Zustimmung in unserer Seele? Tragen wir in unseren Herzen das Potential, das wir von dem erwarten, der Wunder bewirken soll? Ich glaube daran. Ich weiß aber auch, dass wir aufgefordert sind den Weihnachtsfrieden über das ganze Jahr zu verteilen, nicht nur auf die kurze Zeit des Advents. Denn wir können im Außen nur das vorfinden, was wir im Inneren tragen. Wenn so vieles auf Krieg und Zerstörung ausgerichtet ist, kann sich nur die Auswirkung dessen zeigen, wie die Mehrzahl denkt und handelt.

 

Nützen wir die behaglichen Winterabende um innezuhalten, um Bilanz zu ziehen und auf das vergangene Jahr zurückzuschauen. Was ist aus unseren Vorhaben und Wünschen geworden? Leben wir in unserem persönlichen Raum den Frieden, den wir von der Welt erwarten? Sind wir soweit anzuerkennen, dass jeder von uns es in der Hand hat, die Welt ein bisschen besser zu machen? Ist der liebende Gott, der uns alle willkommen heißt, ungeachtet unserer Hautfarbe, unserer Herkunft und Bildung, das Vorbild, dem wir nacheifern? Schaffen wir es, das Gefühl himmlischen Friedens in uns zu tragen, während viele Länder, trotz der Weihnachtszeit, ihre Konflikte mit aller Härte austragen?

 

Der Glaube an den Geist der Weihnacht erinnert uns daran, in diesen stürmischen Zeiten ein Leuchtturm für andere zu werden. Trägt doch jeder von uns das göttliche Licht in seinem Herzen. Und gerade an diesen besonderen Tagen an der Schnittstelle zwischen den Jahren, sollten wir Veränderungen im Einklang mit unserer Seele geschehen lassen. Nur aus dem bewussten Kontakt mit ihr können unsere Handlungen mit Liebe erfüllt sein. Liebe ist die Kraft, die Wandel bewirken kann, innen wie außen. Die Engel ermuntern uns, an die Botschaft der Christi Geburt und an die Verbundenheit, mit allem was ist, zu glauben. Ist doch gerade jetzt die Zeit der Engel oder sollte es besser heißen: es ist höchste Zeit für Engel?

 

Diese wundervollen Lichtwesen sind um uns und oft genug auch mitten unter uns. Wir finden sie in unserem Umfeld, spüren sie in einer tröstenden Umarmung, im herzlichen Lachen, sehen sie manches Mal in den Augen eines anderen, und natürlich in den kostbaren Momenten des Lebens, wenn wir unsere Anbindung an eine höhere Macht spüren. Manchmal sind Engel auch still, unscheinbar und durchlässig. Doch immer, wenn wir uns für die Liebe öffnen, können wir ihre Lichtspur sehen, die wie ein roter Faden vor unserem inneren Auge erscheint, und uns Wege und Lösungen aufzeigt, die wir so nicht erwarten.

 

Mögen wir die Weitsicht haben Engel zu erkennen, nicht nur an Weihnachten!